Das VHV Polygonsieb

Die Siebtrommel wird je nach Maschinengröße mit 6 oder 8 gleichmäßigen Feldern je Siebring ausgestattet.

Die drei Grundtypen haben Durchmesser von 1.000 mm, 1.500 mm oder 2.000 mm.
Jedes Segment hat eine Länge von 1250 mm und es können bis zu fünf Siebringe in einem Polygonsieb geliefert werden.

Die Trommelwelle geht grundsätzlich komplett durch und wird entsprechend der Maschinenlänge in einem Stück gefertigt. Auf ihr werden die einzelnen Siebringe verschraubt.

Die Zentralwelle wird auslaufseitig über einen Aufsteckgetriebemotor angetrieben.
Einlaufseitig wird die Trommel auf außenliegenden gedämpften Rollenböcken gelagert, die den gehärteten Einlaufring des Polygonsiebes tragen.
Dieses befindet sich im verschmutzungsfreien Außenbereich der Trommel.

Durch diese Lagerungsart wird der Materialeinwurf nicht eingeschränkt und das einlaufende Fördergut prallt erst auf den Laufring und gleitet dann auf die vorgespannten Siebflächen in die Maschine ab.

Durch die Neigung der Siebtrommel im Polygonsieb wird das Material Richtung Trommelantrieb transportiert, wo schlussendlich nur noch Knollen und Fremdkörper ausgeschleust werden.

Die Drehzahlüberwachung der Trommel erfolgt einlaufseitig durch einen Sensor.

Optional können in der Siebtrommel Mitnehmer nachgerüstet werden, die dafür sorgen, dass der Sand höher mitgenommen wird und die Knollen zum Zerbrechen tiefer fallen und von den eingespannten Siebflächen zerschlagen werden.
Verzögerungs- oder Beschleunigungswinkel lassen sich ebenfalls einschrauben, um die Verweilzeit des Sandes im Sieb zu beeinflussen.

Das Grundgestell ist auf den geneigten Flächen mit gleitfreudigem Material ausgekleidet. Die Flansche für Fein- und Grobkorn liegen innerhalb der Fußplatten, sodass die angeschlossenen Schurren in keiner Richtung mit den Verlagerungsträgern kollidieren.

Die federunterstützt aufschwenkbaren Wartungsklappen bleiben in geöffneter Position selbständig stehen und sind standardmäßig beidseitig einsetzbar. Außerdem sind antriebsseitig zwei Revisionsklappen neben dem Getriebemotor vorhanden.

Über jedem Siebring befindet sich in der Abdeckung ein Absaugflansch. Diese können mit Absaugstutzen DN 250 besetzt werden. 

Einstellbare Zuluftöffnungen befinden sich beidseitig am unteren Siebkasten. Somit wird heißer Altsand während des Siebvorganges mit Luft durchströmt.
Das transportiert Staub und Heißluft aus dem Polygonsieb und senkt die Sandtemperatur.
Der Prozess lässt sich durch bereits vorgenannte Rückhalteflügel und Mitnehmerschaufeln verstärken.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Freie Einlauföffnung verhindert Verstopfungen auch bei grünen Ballen
  • Federnd vorgespannte Siebflächen lassen Sandknollen aufbrechen
  • Unterschiedlichste Siebmaschen werden für jeden Bedarfsfall individuell angeboten
  • Vorteilhafte Ersatzteilhaltung durch gleiche Außenabmessungen aller Ersatzsiebe einer Typenreihe. Auch bei unterschiedlichen Maschen
  • Verwindungssteifer Siebkörper
  • Höhenersparnis durch schlanke Austrittsöffnungen
  • Verzinkte Ausführungen garantieren optimalen Korrosionsschutz
  • Wartungsfreundlichkeit durch leicht zugängliche, baugleiche und vorgespannte Siebflächen
  • VHV Gurtfördererabzug ermöglicht Polygonsiebaufstellungen auch im Erdgeschoss oder im Keller.

Einen Beispielfilm zum Polygonsieb finden Sie unter DOWNLOADS

 

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